WM-Vorschau 2026

Warum der Irak bei der Fußball-Weltmeisterschaft glänzen wird

Erstmals seit 40 Jahren qualifiziert: Stürmer Aymen Hussein (l.) jubelt mit Trainer Graham Arnold (r.) im finalen Qualifikationsspiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (2:1).

Das irakische Nationalteam wäre beinahe nicht zum finalen Qualifikationsspiel für die WM erschienen. Wegen des Krieges im Nahen Osten war der Flugraum gesperrt – die Spieler saßen im eigenen Land fest. Über Umwege konnte die Mannschaft doch anreisen und sich im Duell mit Bolivien zur WM-Endrunde schießen. Zum ersten Mal seit 40 Jahren.

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Diesen Erfolg schaffte Trainer Graham Arnold, der sechs Jahre lang die australische Nationalmannschaft coachte, mit einer Sache: Disziplin. Seitdem Graham da ist, kommen alle Spieler wieder pünktlich zum Training und im Spiel folgt das Team seinem Trainer blind. Gerade die Defensive war in der Qualifikation (9 Spiele, 9 Gegentore) souverän organisiert.

Ein Erfolg für die Iraker wäre es, die übermächtig erscheinenden Gruppengegner zu ärgern und das erste WM-Tor seit vier Jahrzehnten zu schießen. Das sollte möglich sein, wenn die Mannschaft auf Grahams Anweisungen hört. Das Problem mit der schwierigen Anreise liegt dagegen nicht in der Macht des Trainers.

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Die Prognose für alle 48 Teams

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