Warum der Irak bei der Fußball-Weltmeisterschaft glänzen wird
Das irakische Nationalteam wäre beinahe nicht zum finalen Qualifikationsspiel für die WM erschienen. Wegen des Krieges im Nahen Osten war der Flugraum gesperrt – die Spieler saßen im eigenen Land fest. Über Umwege konnte die Mannschaft doch anreisen und sich im Duell mit Bolivien zur WM-Endrunde schießen. Zum ersten Mal seit 40 Jahren.
Diesen Erfolg schaffte Trainer Graham Arnold, der sechs Jahre lang die australische Nationalmannschaft coachte, mit einer Sache: Disziplin. Seitdem Graham da ist, kommen alle Spieler wieder pünktlich zum Training und im Spiel folgt das Team seinem Trainer blind. Gerade die Defensive war in der Qualifikation (9 Spiele, 9 Gegentore) souverän organisiert.
Ein Erfolg für die Iraker wäre es, die übermächtig erscheinenden Gruppengegner zu ärgern und das erste WM-Tor seit vier Jahrzehnten zu schießen. Das sollte möglich sein, wenn die Mannschaft auf Grahams Anweisungen hört. Das Problem mit der schwierigen Anreise liegt dagegen nicht in der Macht des Trainers.
Die Prognose für alle 48 Teams
Unser Sport-Ressort hat für alle Teams eine positive und eine negative Prognose abgegeben. Zu den Texten gelangen Sie, wenn Sie auf die entsprechenden Schaltflächen klicken. Das „Daumen nach oben“-Symbol bringt Sie zu den Gründen dafür, warum die WM ein Erfolg für die jeweilige Nationalmannschaft wird. Das „Daumen nach unten“-Symbol führt zu den Gründen, die für das Gegenteil sprechen.
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