Wintersaison 2025/2026

Skiurlaub: So teuer wird der Skipass in Deutschland, Österreich und der Schweiz

In Europas Skigebieten steigen die Preise – mit wenigen Ausnahmen.

Pulverschnee, rasante Abfahrten und Kaiserschmarrn auf der Hütte: Skiurlaub ist eines der größten Vergnügen – aber auch ganz schön teuer. Und in dieser Saison ziehen die Preise weiter an: Gestiegene Energiekosten, der Einsatz von Schneekanonen und höhere Löhne treiben die Tarife nach Angaben der Betreiberinnen und Betreiber weiter nach oben.

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In Österreichs Top-Skigebieten kostet ein Tagesticket im kommenden Winter erstmals mehr als 80 Euro, Italien und Frankreich erhöhen ebenfalls die Preise und in der Schweiz ist das Niveau ohnehin höher.

Wir geben einen Überblick über die Preise der Wintersaison 2025/2026 – und verraten, wo Ski- und Snowboard-Fans dennoch sparen können.

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Deutschland: Skipreise im Überblick

Viele Bergbahnen in den deutschen Skigebieten haben ihre Preise für die Saison 2025/2026 bereits veröffentlicht. Teurer geworden sind die Tageskarten überall. Am stärksten macht sich das Plus in Oberstdorf bemerkbar, auch an der Zugspitze und auf den Münchner Hausbergen steigen die Tarife leicht. Die Tagespass-Preise im Überblick:

  • Winterberg (Sauerland): 52 Euro (Vorjahr 49 Euro)
  • Oberstdorf (Allgäu): 68,70 Euro (Vorjahr 65,80 Euro)
  • Zugspitze (Garmisch-Partenkirchen): 69 Euro (Vorjahr 66 Euro)
  • Feldberg (Schwarzwald): noch nicht bekannt (Vorjahr 42 Euro)
  • Spitzingsee (Bayern): 51 Euro (Vorjahr 49 Euro)
  • Lenggries–Brauneck (Bayern): 53 Euro (Vorjahr 51 Euro)
  • Großer Arber (Bayerischer Wald): noch nicht bekannt (Vorjahr 45 Euro)
Die Preise im schönen Oberstdorf steigen in diesem Jahr deutlich.

Österreich: So teuer sind die beliebtesten Skigebiete

In Österreich steigen die Preise in diesem Jahr durchschnittlich um 4 Prozent – besonders in Tirol und im Salzburger Land wird es dadurch spürbar teurer. Eine vierköpfige Familie muss so für einen Skitag bis zu 250 Euro bezahlen – Verpflegung, Equipment und Anreise nicht eingerechnet. Die Preise für Tageskarten in Österreich in der Übersicht.

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  • Arlberg/St. Anton: 81,50 Euro (Vorjahr 78 Euro)
  • Ischgl: 79 Euro (Vorjahr 76 Euro)
  • Sölden: 83 Euro (Vorjahr 76,50 Euro)
  • Kitzbühel: 79,50 Euro (Vorjahr 76 Euro)
  • Saalbach Hinterglemm: 79 Euro (Vorjahr 76 Euro)
  • Zillertal-Mayrhofen: 79 Euro (Vorjahr 76 Euro)
  • Wilder Kaiser: 76 Euro (Vorjahr 73 Euro)
  • Zell am See: 79 Euro (Vorjahr 76 Euro)
  • Obertauern: 69,50 Euro (Vorjahr 65 Euro)
  • Hochfügen: 79 Euro (Vorjahr 77 Euro)
Das beliebte Skigebiet Ischgl.

Schweiz: So viel kosten Ski-Tagespässe

Die Schweiz bleibt Preis-Spitzenreiter, erhöht ihre Skipreise aber nicht so stark wie Österreich. Hier die Tagespass-Preise der beliebtesten Skigebiete der Schweiz im Überblick (1 Schweizer Franken ist derzeit ungefähr 1 Euro wert):

  • Zermatt: 97 CHF (Vorjahr 90 CHF)
  • Davos-Klosters: 93 CHF (Vorjahr 89 CHF)
  • Jungfrau Ski Region: 83 CHF (Vorjahr 79 CHF)
  • Saas-Fee: 83 CHF (Vorjahr 82 CHF)
  • Portes du Soleil: 81 CHF (Vorjahr 79 CHF)
  • Meiringen-Hasliberg: 65 CHF (Vorjahr 62 CHF)
  • Obersaxen-Mundaun: 67 CHF (Vorjahr 65 CHF)
  • Chandolin: 65 CHF (Vorjahr 64 CHF)
Im Winter locken die Schweizer Skigebiete wie Davos mit Schneegarantie.
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Italien: Skifahren wird teurer

In Italien fallen die Erhöhungen unterschiedlich aus. Hier die Preise für ein Tagesticket der beliebtesten Skigebiete Italiens im Überblick:

  • Livigno: 72 Euro (Vorjahr 66,50 Euro)
  • Dolomiti Superski: 86 Euro (Vorjahr 83 Euro)
  • Kronplatz: 80 Euro (Vorjahr 77 Euro)
  • Ratschings-Jaufen: 67 Euro (Vorjahr 65 Euro)
  • Ladurns: 55 Euro (Vorjahr 53 Euro)
  • Pfelders: 55 (Vorjahr 52 Euro)

Frankreich: Preise für Ski-Tagestickets steigen

Auch in Frankreichs Skigebieten steigen die Preise für Tagespässe leicht:

  • Espace Killy (Tignes und Val d’Isère): 75 Euro (Vorjahr 71 Euro)
  • La Plagne/Les Gets: 76 Euro (Vorjahr 74 Euro)
  • Flaine (Grand Massif): 59 Euro (Vorjahr 57 Euro)

Wann ist Skiurlaub am günstigsten?

Wer beim Winterurlaub sparen will, sollte den Kalender im Blick behalten: Besonders günstig wird es in der Nebensaison – also im Januar nach den Feiertagen oder im März, bevor die Osterferien beginnen. In diesen Wochen liegen die Preise für Skipässe und Unterkünfte meist niedriger. Viele Skigebiete bieten dann zudem Gratis-Skitage, Familienaktionen oder Rabatte auf Mehrtagestickets an.

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Wo gibt’s die günstigsten Skigebiete?

Preisbewusste Wintersportlerinnen und ‑sportler müssen nicht zwangsläufig zu den Alpen-Hotspots reisen. In Deutschland, Polen, Tschechien und der Slowakei liegen die Preise für Unterkunft, Verpflegung und Skipässe meist deutlich niedriger. In Österreich und Frankreich bieten kleinere Skigebiete viel Pistenvergnügen zu fairen Tarifen.

Wer nur übers Wochenende losmöchte, ist mit Zielen wie Winterberg im Sauerland oder dem Berchtesgadener Land in Bayern gut beraten. Für längere Aufenthalte lohnen sich hingegen die osteuropäischen Gebirge, zum Beispiel das Szczyrk Mountain Resort in Polen oder Spindlermühle in Tschechien.

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In Österreich müssen Wintersportler tief in die Tasche greifen.

So sparst du beim Skipass

Skipässe müssen kein Loch ins Budget reißen. Es lohnt sich zum Beispiel, in den Randzeiten der Skisaison zu buchen, dann liegen die Preise bis zu 30 Prozent niedriger. Wer rechtzeitig bucht, kann außerdem von Frühbucher- oder Online-Rabatten profitieren. Spannend sind zudem regionale Karten, die für einen geringen Aufpreis gleich mehrere Skigebiete abdecken.

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Diese Extrakosten solltest du einplanen

Oft sind es nicht die Skipässe, sondern die kleinen Extras, die das Urlaubsbudget sprengen. Anreise, Skiverleih, Essen auf der Hütte oder Parkgebühren summieren sich schnell. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig Unterkünfte zu vergleichen und eher auf Selbstverpflegung zu setzen.

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Wenn du keine eigene Wintersportausrüstung besitzt und Ski oder Snowboard ausleihen musst, kann das ins Geld gehen. Hier lautet der reisereporter-Tipp: Schau beim örtlichen Skiverleih in deiner Heimatstadt vorbei – die Preise liegen meist deutlich unter denen der Skigebiete.

Was müssen Reisende aktuell wissen? Alle wichtigen News für den Urlaub findest du beim reisereporter.