Razzia bei mutmaßlichem „Reichsbürger“ in Wuppertal
Spezialeinsatzkräfte der Polizei untersuchen seit den frühen Morgenstunden das Haus eines mutmaßlichen „Reichsbürgers“ in Wuppertal. Anlass war ein Zeugenhinweis, wonach der 52-Jährige in seinem Haus an der Königshöhe Waffen und Sprengstoff gehortet haben soll, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte.
Der Verdächtige sei „zur Gefahrenabwehr“ vorläufig in Gewahrsam genommen worden. Ob bei der Razzia tatsächlich Waffen gefunden wurden, war zunächst unklar. Die Durchsuchung sollte nach Angaben der Sprecherin voraussichtlich noch bis zum Freitag andauern.
„Reichsbürger“ sind Menschen, die die Bundesrepublik und ihre demokratischen Strukturen nicht anerkennen. Der Verfassungsschutz rechnete der Szene der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ 2022 deutschlandweit etwa 23.000 Menschen zu.
RND/she