Zwei Jugendliche nach tödlichen Schüssen bei Super-Bowl-Parade angeklagt
Washington/Kansas City. Nach den tödlichen Schüssen bei der Super-Bowl-Parade im US-Bundesstaat Missouri ist gegen zwei Jugendliche Anklage erhoben worden. Dies berichteten US-Medien am Freitag übereinstimmend unter Berufung auf das zuständige Familiengericht.
Die beiden Teenager sitzen demnach in einer Jugendstrafanstalt in Haft. Ihnen werden Waffendelikte und Widerstand gegen die Polizei vorgeworfen.
Mehr als 20 Verletzte und eine Tote
Am Rande einer Parade zu Ehren der amerikanischen Footballmannschaft Kansas City Chiefs war am Mittwoch eine zweifache Mutter durch Schüsse getötet worden. Der Vorfall ereignete sich vor dem historischen Bahnhof Union Station in Kansas City.
Mehr als 20 weitere Menschen wurden verletzt, auch Kinder und Jugendliche. Das teilten die Behörden in der Stadt Kansas City im US-Staat Missouri am Donnerstag mit. Polizeichefin Stacey Graves sagte, die Verletzten seien zwischen acht und 47 Jahren alt, die Hälfte von ihnen unter 16 Jahren.
Nach Angaben der Polizei war den Schüssen ein Streit zwischen mehreren Personen vorausgegangen. Die Furcht vor Waffengewalt ist für viele Amerikaner bei großen Veranstaltungen ein ständiger Begleiter.
RND/dpa